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Herkömmliche Theorien

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Für den Stern von Bethlehem sind zahlreiche astronomische Erklärungen vorgeschlagen worden, doch war keine so überzeugend, daß sie sich hätte durchsetzen können. Gibt es zu dem Thema überhaupt noch etwas zu sagen? Wer es nicht glaubt, der lese dieses Buch! Der Text von Matthäus 2,1ff. deutet bei sorgfältiger und unvoreingenommener Lektüre zunächst auf einen wenig spektakulären heliakischen Aufgang der Venus hin. Gestützt wird diese Deutung anscheinend durch Offenbarung 22,16, wo Jesus ausdrücklich als „der glänzende Morgenstern“ bezeichnet wird. Die Jungfraugeburt Jesu scheint anzuzeigen, daß der Aufgang des Morgensterns sich in der Jungfrauzeit, und zwar aus dem Kopf der Jungfrau, ereignet hat. Die apokalyptische Frau von Offenbarung 12,1ff. verlangt, daß diese Konstellation sich in der Nähe eines Neumondes und möglichst am jüdischen Neujahrstag ereignet haben muß. Verblüffend ist, daß es um 2 v.Chr. tatsächlich ein Datum gab, das all diese Vorgaben erfüllt. Der Autor studiert die Symbolik dieser astronomisch-kalendarischen Konstellation und stellt fest, daß sie auf die Geburt des Messias hervorragend paßt. Es steht zur Debatte, ob dieses Geburtsdatum realistisch ist oder von frühchristlichen Autoren nur wegen seiner Symbolkraft gewählt wurde. Untersucht wird auch die Bedeutung der Geburtssternlegende im Kontext jüdischer, griechischer, persischer, mesopotamischer und astrologischer Traditionen.

 

Dieter Koch, lic. phil., geboren 1959 nahe Zürich, hat an der Universität Zürich Philosophie, Sanskrit und Griechisch studiert. Später beschäftigte er sich mit Himmelsmechanik, Archäoastronomie, Geschichte der Astrologie, Assyriologie und mit der Bibel. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Softwareentwickler.

 

Dieter Koch

Der Stern von Bethlehem

ISBN 978-3-931806-08-8, 157 Seiten

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© 2007,2008 Dieter Koch, Zürich

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